Donnerstag, 19. Februar
Zur Bagatellgrenze für die Nichtanwendung der Abfärbewirkung (BFH)
Der VIII. Senat des BFH hat entschieden, dass die Einkünfte einer GbR, die hauptsächlich Einkünfte aus selbständiger Arbeit erzielt und daneben in geringem Umfang eine gewerbliche Tätigkeit ausübt, dann nicht insgesamt zu gewerblichen Einkünften umqualifiziert werden (sog. Abfärbewirkung), wenn die gewerblichen Umsätze eine Bagatellgrenze in Höhe von 3% der Gesamtnettoumsätze und zusätzlich den Betrag von 24.500 ¤ im Veranlagungszeitraum nicht übersteigen (BFH, Urteil v. 27.8.2014 - VIII R 6/12; veröffentlicht am 11.2.2015).
